Dienstag, 8. März 2011

guttenberg'scher Facebook-Virus

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Als ich vorgestern auf Facebook vorbeischaute, war ich erstaunt, wieviel mit mir auf einmal chatten wollten. Die Angebote, welche durch Klicken auf die Links in den Chatfenstern auftauchten, waren richtig verführerisch, weshalb ich natürlich gleich zugeschlagen habe.
Anderweitig klicke ich niemals (ICQ sei Dank) auf Nachrichten von Freunden die in englischer Sprache verfasst wurden. Bei ICQ gibt es dann immer Pornowerbung, worüber ich nicht ganz so unglücklich bin, dennoch unterlasse ich es lieber, da auch gern mal ein Virus oder Accounthacks dabei sind. Ich finde es etwas traurig, dass mindestens 15 Leute in meinem Bekanntenkreis auf die Links geklickt haben und jetzt wohl sich neue Account kreieren müssen oder den neuen Facebook-Virenscanner runterladen müssen.

Nun mehr zu den Eigenschaften des Virus: Das Virus späht die Daten des Nutzer aus und versucht sich dadurch wohl Vorteile zu verschaffen, welche das sind, ist noch unklar. Wissenschaftler spekulieren jedoch, dass der Virusentwickler entweder den nationalen Überwachungsdiensten der Welt Konkurrenz bieten will. Anderweitig wird auch in Erwägung gezogen, dass das Facebook-Unternehmen seinen Virenscanner unter all der Konkurrenz, die es im Internet schon gibt, einen kleinen Startboost geben will.
Meine persönliche Entdeckung zu dem Thema ist jedoch, dass das Virus zeitgleich mit der "Wir wollen Guttenberg wieder narf"-Bewegung auf Facebook auftrat. Ich denke, dass das Virus die Benutzerprofile ausnutzt, um den guttenberg'schen Charme zu verbreiten. Jeden Tag gibt es mindestens einen mehr, der meint, dass die Freihur ...äh.. der Freiherr doch ganze Arbeit geleistet hat, obwohl er ja eigentlich nichts gemacht hat. Die Bundeswehrreform verstaubte wohl schon seit einigen Jahrzehnten im Bundestagskammerkeller und Guttenberg hat sie wohl bei seinen Recherchen für seine Doktorarbeit entdeckt. Man könnte ja nachprüfen, inwieweit Inhalte der Reform mit Inhalten der Doktorarbeit übereinstimmen.
Nebenbei ist mir aufgefallen, dass man bei vielen Aussagen der Leute zum Thema Guttenberg einen sehr guten 1933-Vergleich herstellen kann. Viele Leute sagen ja, dass der Guttenberg sympatisch scheint und wohl auch tatkräftig. Ich glaube, dass hat man damals auch über Hitler gesagt. Wohl ist aber Guttenberg wenigstens kein gescheiterter Künstler, sondern nur ein gescheiterter Politiker, was wohl im dazu führen wird, dass Guttenberg bald Künstler wird. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Biographie, den Memoiren oder einem "Wie ich verteidigungsministerischer Dingsbums werde..."-Ratgeber? Verkauft sich vielleicht genauso gut wie "Mein Kampf". Ich halte danach mal Ausschau und werde euch statistisch auf dem laufenden halten.

Tono

Kommentare:

  1. Ja Tono, welch Überraschung: du machst auf deinem Blog Werbung für Ghostwriteragenturen??? http://www.wissenschaftsberater.com/formular.php?gclid=CPiOsMWXwacCFRWazAodXlUI7g Übel, übel...kein Witz, das stand heut wirklich als Werbefläche auf Deinem Blog O.o

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  2. Da siehst du mal, wie intensiv ich versuche, die angehenden Politiker auf das außenministerische Dingens vorzubereiten.
    Nebenbei, meine Blogposts lasse ich direkt auf der Seite schreiben, bisher scheinen die wohl gute Arbeit zu leisten und das für nur 49,99€ pro Post. JETZT ZUGREIFEN! ... ...

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  3. du meinst doch wohl eher verteidigungsministerisch?!

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  4. steht doch da! :P :D (ein hoch auf die "EDIT"-funktion :D)

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  5. EDIT: achso, du meinstest in meinem kommentar. das ist ... äh .. künstlerische freiheit.

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