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Sonntag, 29. Januar 2012

"Occupy Oakland"

... oder "Wie man nicht demonstriert."

Letzte Nacht war sehr aufregend. Wer dabei an Bienchen und Blümchen denkt ... Nah dran, aber trotzdem weit gefehlt.

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Ich habe mich die letzte Nacht mit UStream vergnügt und mir eine Aktion von Occupy Oakland angeschaut. Mittlerweile sicherlich ziemlich groß in den US-amerikanischen Nachrichten.
Demonstranten der Occupy-Oakland-Bewegung hatten sich zusammengefunden und wollten ein leerstehendes Haus in eine Community-Center umwandeln. Personal und Einrichtungsgegenstände waren genug vorhanden. Die Polizei von Oakland bekam natürlich Wind von der Sache und das Haus, welches als Ziel der Aktion angedacht war, wurde von der Polizei bereits besetzt und abgesichert.
Nach einer kleinen Jagd durch die Straßen von Oakland fanden sich von den anfänglich knapp 1000 Teilnehmern ungefähr 500 noch einmal zusammen, um ein anderes leerstehenden Gebäude zu besetzen. Die Polizei hatte zu diesem Zeitpunkt weitere Einsatzkräfte gesammelt. Kaum hatten sich die Demonstranten von ihrem Sammelpunkt fortbewegt, warteten bereits mehrere Einsatzkräfte auf die verbleibenden 500. Es kam zu einer erneuten Hatz durch die Straßen von Oakland bis schließlich die Demonstranten bei dem YMCA-Gebäude in der Stadt sammelten und von der Polizei umstellt wurden.
Nachdem einige Demonstranten in das Gebäude eingedrungen waren, hatte die Polizei einen guten Grund, die verbleibenden Demonstranten festzunehmen. Im Polizeibericht wird von ca. 200 Festnahmen geredet. Unter den Festgenommenen befanden sich auch einige Reporter, die die Aktion nur als Beistehende verfolgt haben.

Soweit zu der Zusammenfassung der mehrstündigen Aktion.

Ich selbst muss sagen, dass ich es ziemlich kindisch fand, was da passiert ist. Beide Seiten haben sich aufgeführt wie kleine Kinder, die sich um den letzten Schokoosterhasen streiten.
Dazu kann ich einige Beispiele nennen, die meines Erachtens Kinderkacke waren:

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1. Die Demonstranten bewarfen die Polizei mit Trinkflaschen und anderen Gegenständen. Statt einer versuchten friedlichen Deeskalierung der Situation, antwortete die Polizei mit Rauchbomben, Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschossen. Daraufhin warfen Demonstranten dann natürlich auch Steine. Zu einem Handgemenge kam es aber nicht.

2. Ich habe zwei Streams verfolgt, um möglichst mehrere Sichtweisen zu sehen.
Der erste Stream war weitesgehend objektiv oder zumindest situationsgerecht kommentiert.
Der andere Stream lässt sich mit den Worten "Warzone", "Donate to me", "Oh my god, he is pointing a gun at me" (hierbei war von Anfang an klar, dass es sich nur um Gummigeschosse handelt). Nachdem ihr das iPhone live gestohlen wurde, war eine zeitlang Ruhe. Nach ca. 20 Minuten war sie wieder online und das Hauptthema wandelte sich in "Oh my god, someone stole my phone" um, zumindest für die nächsten 30 Minuten.
Es ist schon ziemlich übertrieben, wenn man bei den ersten zwei Rauchbomben schon von einer kriegsähnlichen Situation redet, wie hätte ich wohl dann meinen Chemieunterricht in der Schule bezeichnen müssen? "Oh mein Gott, hier bricht ein Weltkrieg aus!"

3. Wer mit dem "black bloc" (die amerikanische Variante des Schwarzen Blocks) sympathisiert, braucht sich nicht wundern, wenn man für deren Fehlverhalten die Rechnung mitbezahlen muss. Die gesamte Aktion hätte weitesgehend friedlich verlaufen können, aber wer von Anfang an, wie ein 3-jähriges Kind, mit Sachen um sich werfen muss, braucht sich nicht wundern, wenn es entsprechend zurückschallt.

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4. Die USA sind nicht der Mittelpunkt der Welt. Nur weil ihr versucht ein Haus zu besetzen, wird keine weltweite Revolution ausbrechen.
Viele der Sprecher und auch der Kommentartoren haben diese Aktion als "weltbewegendes Ereignis" bezeichnet und auch als Beginn einer "weltweiten Revolution". Die USA sind ein Teil der Welt, das gestehe ich ihnen noch ein, aber der Mittelpunkt sind sie noch lange nicht. Derartige Demonstrationen und Aktionen gab und gibt es in Deutschland wohl jährlich. Vom Eskalationsgrad bis hin zum Schwarzen Block genau das gleiche, nur ebend auf Deutsch (obwohl die deutschen Polizisten meist nicht bewaffnet sind).
Die Demonstrationen in Ägypten waren weltbewegend, dort sind die Menschen auf die Straße gegangen, obwohl mit scharfer Munition auf sie geschossen wurde. Diese Menschen wären sicherlich nicht wie vom Schlachter gejagte Schweine durch die Straßen gerannt, nur weil vor ihnen 50 Polizisten mit Rauchgranaten und kleinen Gimmicks standen. (Anfänglich war das Polizeiaufgebot wirklich sehr gering und viele Demonstranten hatten Gasmasken und auch Schutzkleidung.)


Mir ist aber auch aufgefallen, dass manche deutsche Demonstrationen, unabhängig vom Anlass, ähnlich ablaufen. Eigentlich eine deprimierende Erkenntnis.
Aber mir sind ein paar Verbesserungsvorschläge eingefallen, wie man in westlichen Ländern Demonstrieren sollte, damit man erstens ein Zeichen setzt und zweitens eine Eskalation vermeidet.

1. Leute die auf Krawall aus sind, gleich an die Polizei ausliefern. Deren Blutdurst ist kontraproduktiv bei jeder Aktion (Hallo liebe Leute von Schwarzen Block).

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2. Wenn man 1 zu 10 der Polizei überlegen ist, nicht einfach wegrennen und herumschreien, davon bekommen manche von denen vielleicht einen Ständer, mehr aber auch nicht. Immerhin fühlen sich diese Leute in ihrer eingebildete Macht über diese Situation unberechtigterweise bestätigt.

3. Einfach mal stehenbleiben und nichts tun. Sobald man stehenbleibt, ist man ein Widerstand. Man wird zu einem Stein im Fluss. Auch wenn ein Stein den Fluss nicht stören wird, hundert Steine machen sich schon bemerkbar. Vor allem hat so etwas auch einen symbolischen Charakter. Wenn man festgenommen wird, nur weil man nichts gemacht hat, dann zeigt man den Menschen doch am ehesten, das etwas mit unserer Gesellschaft nicht stimmt.

4. Wenn man einen Stream während einer solchen Aktion laufen hat, dann bitte nicht jedes kleine anale Lüftchen benennen und auf jedenfall nicht spekulieren. Einfach nur das nötigste und vor allem wichtigste nennen. Die Zuschauer, die nicht anwesend sein können, danken es euch.
Lasst diese Spendenaufrufe im Minutentakt sein. Selbstkommerzialisierung könnt ihr am Bahnhofsstrich betreiben.
Und unterlasst es, ständig euren Nicknamen zu nennen, die interessieren sowieso niemanden. Ansonsten stehen die Nicknamen über dem Stream. Und damit ihr mal wisst, wie nervig das ist:


Immer schön passiv-demonstrativ bleiben,

Tono


EDIT: Die Zahl der Festnahmen beläuft sich mittlerweile auf mehr als 400 (http://www.reuters.com/article/2012/01/29/us-oakland-protests-idUSTRE80S00520120129).


Bildquellen:
1. http://www.enduringamerica.com/storage/blog-post-images/USA%2028-01-12%20OCCUPY%20OAKLAND.jpg
2. http://external.ak.fbcdn.net/safe_image.php?d=AQD-55s0kDitUiev&url=http%3A%2F%2Fi4.ytimg.com%2Fvi%2FsFaviIoy4rg%2Fhqdefault.jpg
3. http://www.cfnews13.com/images/apimages/APTOPIX_Occupy_Oakland.sff-8c40ba09-5185-4ea8-8c51-4420d4764b8e.jpg
 4. http://beta.images.theglobeandmail.com/archive/01367/WEB-OccOak_jpg_1367910cl-8.jpg

Videoquelle:
http://www.youtube.com/watch?v=ws58s9wzYsA



Sonntag, 24. Juli 2011

Das Ende der Welt (Satire)

Es regnet. Der Himmel ist dunkel, als wenn er die Gefühle der Menschen teilt. Es ist ein trauriger Tag gewesen, der gestrige.
Freitag war die Welt noch besser dran. Immerhin gab es kein Leid in der Zeitung oder auf Twitter zu lesen, abgesehen von den üblichen Lappalien, wie verhungernde Kinder in Afrika oder kriegsähnliche Zustände im Nahost oder die misshandelten Kinder hier, in Deutschland. Die Sonne schien an diesem Freitag, wie die Ruhe vor dem Sturm und es kam aber kein Sturm, sondern es war der Weltuntergang.
Tagesschauer.de erläutert Hintergründe

Gestern geschah es dann. Die Meere tosten und bauten sich auf, als ob sie versuchten, uns noch vor dem Unheil, dass auf uns zukam, ins Nichts verschwinden zu lassen und damit zu bewahren. Am Ende des Tages war in den Gesichtern der Menschen nur noch Fassungslosigkeit zu erkennen. Es war wie eine andere Dimension. Kein Lachen mehr in den Straßen, nur noch schluchzende Häufchen Elend, die sich durch die Straße quälten, in der Hoffnung, dass sie von einer Bombe in Stücke gerissen werden. Die Schreckensmeldung an diesem Tag war für einige nicht zu verkraften. In Norwegen zündete ein Mann sogar eine Bombe, um seiner Trauer Platz zu schaffen und schoss mindestens 85 Menschen in einem Jugendcamp nieder, weil diese, die Meldung noch nicht erfahren hatten. Er wollte sie davor bewahren, es je zu erfahren. Auch ich ringe gerade mit mir selbst, nicht auch einfach das Rathaus in der Innenstadt in die Luft zu jagen, damit ich dort für die Menschen einen Platz zum gemeinschaftlichen Trauern, über diese Schreckensmeldung, schaffen kann und anschließend zum Massensuizid aufrufe, den ich natürlich persönlich in die  rechte Hand nehmen werden, da ich in der linken dann bereits ein Gewehr halten werde.

International kannte das Ausmaß der Depression auch keine Grenzen. Stars und Sternchen aus Holly- und Bollywood konsumierten mindestens die doppelte Dosis ihrer Antidepressiva und Drogen, damit sie vor diesem Leid flüchten konnten. Schließlich erwartet man von ihnen, dass sie selbst in so einer Stunde des beinahen Weltuntergangs, die Menschen führen und anleiten, ein in eine noch nicht verlorene Zukunft zu blicken. Aber nicht jeder Star konnte das volle Ausmaß seiner jeweiligen Superkräfte hervorbringen und manche zog dies nur noch weiter in den Abgrund. So nahm sich Amy Winehouse, nach einem Glas roten Wein bei sich Zuhaus, das Leben. Manche Experten hoffen jedoch, dass andere Menschen ihren Vorbild folgen, z.B. Wolfgang Schäuble oder Angela Merkel, notfalls mit Gewalt.

Ja, der Tag war der schlimmste Tag, seit Beginn der Zeitrechnung, schlimmer als der Erste oder der Zweite Weltkrieg, Korea, Vietnam, schlimmer als der 11. September und die schreckliche Nachricht über das unerwartete Ableben des Topstars Bin Laden. An diesem 23. Juli 2011 erfuhr die Welt, was die tiefsten Abgründe der Realität seien können: Vettel startet von Platz 3.
Noch in Zukunft werden unsere noch ungeborenen Kinder, Enkel und Großenkel diese Trauer spüren können.

Das war für Sie,

Tono


(http://de.wikipedia.org/wiki/Satire)


Ergänzend zum Thema:


(KenFM über den Oslo-Attentäter und warum es ihn ohne uns nicht gäbe! )

Dienstag, 19. Juli 2011

Fusion




Viele werden jetzt mit Tränen in den Augen meine nächste dramatische Geschichte erwarten, aber ich gebe Entwarnung, dieses Mal wird es ein Info-Post.

Ich habe ja immer wieder an meinem Blog herumgeschraubt und die unendlichen weiten des Internet näher kennengelernt. Die Änderungen musstet ihr stillschweigend hinnehmen, weil sie meist nicht aufgefallen sind.

Fangen wir am Besten direkt auf dem Blog an:
Auf der rechten Seite ist nichtmehr die Spendenpropaganda als obigster Eyecatcher zu betrachten, sondern meine (ja, meine selbstkomponierte und unverfälscht echte) Musik. Also reinklicken, Augen zu und zuhören.
Zum Hören gibt es zwei Quellen:
- Soundcloud (guter Musikhoster, einfache Bearbeitung, variable auch nach dem Upload und der Veröffentlichung)
und
- Jamendo (gestern von Flex empfohlen bekommen, auch guter Musikhoster, sichert die Rechte auf der Plattform, Möglichkeit Spenden einzunehmen, mehr Verbreitungsangebote, Upload nur ganzer Alben (keine nachträgliches Hinzufügen von neuen Titeln nach Veröffentlichung eines Albums))
Beide Seiten sind kostenlos und ich werde auch beide weiterhin nutzen.

Meine Planung dahingehend sieht folgendermaßen aus:
Sobald ich ein Lied produziert habe, werde ich es bei Soundcloud hochladen, dort kann man es sich anhören und es bewerten/kritisieren. Direkter Download wird nicht möglich sein. Wenn es keine Kritik an einem Lied gibt, dann wird es für ein Album vorgemerkt. Wenn ich genug Lieder für ein Album zusammenhabe, werde ich das Ganze bei Jamendo hochladen und es auch zum Herunterladen freigeben. Der Download erfordert keine Anmeldung bei Jamendo, also ist es ein offenes Buffet auch für unerwartete Gäste auf der Durchreise.
Ich bitte euch aber, die Lieder bitte auch zu bewerten und, sofern jemand etwas zu sagen hat (Kritik auf Soundcloud), die Lieder auch zu kommentieren. Lobpreisungen nehme ich natürlich noch lieber entgegen, als hemmungslose, negative Kritik. ;)
Das wäre es dazu.


Spenden sammel ich auch noch auf meinem Blog, wobei das Spenden für jeden kostenlos ist:
Werbeblocker einmal ausschalten und eine Werbung eurer Wahl anklicken. Damit habt ihr mir etwas Gutes getan und eurem Gewissen einen Plagegeist vom Hals geschafft (zumindest für eine kleine Weile).


Neu ist außerdem, dass unter jedem Post noch ein Extra-Vote-Button ist, wie der genau funktioniert, kann ich nicht sagen, da ich mich selbst nicht bewerten kann (Was für ein Skandal!!).
Entsprechend hab ihr nun 3 Buttons zum Klicken vor euch.


Dieser Button ist für eine externe Blogger-Website, auf der ich meinen Blog promote. Es ist auch der Button, den ich nicht anklicken kann (siehe Beschreibung oben). Seht es als optional-optionalen Button an. Anklicken, wenn man einen Anfall von extremer Langeweile hat und die beiden anderen Buttons schon misshandelt hat.




Dieser Button (hier in allen Größen und Lebenslagen) ist für Google. Damit wird mein Blog bei Google promotet, wodurch dieser in den Suchergebnissen nach oben rutscht und vielleicht bald bei allen Suchanfragen auf Platz 1 landet. Für den Button ist vielleicht ein Google-Account erforderlich, ich habe den Button noch nicht ausgeloggt ausprobiert. ^^'


Diese zwei unscheinbaren Buttons sind die wichtigsten Buttons auf diesem Blog!!! Promotion hin oder her: Solange ICH nicht weiß, ob euch der jeweilige Post gefällt bzw. er etwas taugt, können mir die Google- und we-post-alot-Bewertungen am Popo vorbeigehen. Immerhin bestimmt ihr hiermit, was ich weiterverfolgen sollte und was nicht. Entsprechend versuche ich dann auch meinen Schreibstil anzupassen.
Gut sind diese beiden Buttons vor allem im Zusammenhang mit der Kommentarfunktion, wobei ihr schreiben könnt, warum euch das gefällt oder warum nicht. Ihr könnt auch das Thema weiter ergänzen, witzige Sprüche und dergleichen hab ich bisher noch nicht gelöscht. Mein "Kommentar löschen"-Button ist also entsprechend noch sehr jungfräulich und ich will es dabei belassen, bevor er sich in einen Nymphomanen verwandelt und alles und jeden löscht, der ihm vor die Nase kommt.


Und nun zum allerletzten neuen Schmankerl:
Ich habe in der Blog-Tableiste eine neue Seite eingerichtet, die einen Einblick in meine Statistik gewähren, entsprechend könnt ihr euch vorstellen, wie oft ich in einer Woche mindestens schmunzeln muss, wenn ich mindestens einmal am Tag meine Blogstatistik überprüfe.


Das war's für's Erste,

Tono

Facebook -http://www.facebook.com/einTono
Twitter - http://www.twitter.com/kleinertono
E-Mail - derkleinetono(ät)hotmail(Punkt)com


PS.: Vergesst nicht auch mal ältere Posts zu lesen, da ich mich nicht so häufig auf aktuelle Themen beziehe, lohnt es sich immerwieder nochmal zu lesen, was ich letztes Jahr zum Beispiel geschrieben habe.

PSS.: Neben dem "Kommentar löschen"-Button gibt es leider noch einen Mauerblümchen-Button, den ich gerne als Nymphomane auf meinem Blog rumtanzen sehen wöllte: Der Kommentarbutton auf der Unterseite "Deine eigene Geschichte!" wartet darauf, von euch geschändet zu werden :)

Samstag, 14. Mai 2011

Obama ist endlich tot!

Die Welt kann wieder aufatmen, der Terrorist und Massenmörder Barack Obama bin Laden wurde endlich getötet. Nach jahrelanger Terrorisierung der Welt und vorallem der USA, durch seine ständigen Videobotschaften und Drohungen, hat das Leid ein Ende.

Mitten in der Nacht, während alle noch schliefen, stürmten Navy Seals, eine von vielen US-Spezialeinheiten, das Haus des Terroristen und erschossen ihn sofort, um im Nachhinein festzustellen, dass er unbewaffnet war und man ihn auch verhaften und später öffentlich hätte hinrichten können. Man wollte aber ohne Verluste nach Hause zurückkehren und der Terrorist Barack Osama hätte auch durch seine ihm innewohnenden dämonischen Kräfte, die ihm ermöglichen Menschen durch Blicke in Flammen (10 dmg/s für 10min) aufgehen zu lassen und deren Seelen auf ewig in die Hölle zu verbannen, noch einige der unschuldigen US-Soldaten töten können.
Schon kurz vor dem Zugriff war erkennbar, dass Obama bin Laden mit dem Teufel persönlich im Bunde ist, immerhin brachte der seine Festung umschließende Höllenschild (+10 Str, +15 Agi, -20 Int, einmalig Passiv: lässt Hubschrauber abstürzen) einen Hubschrauber zum Absturz. Die tapferen Soldaten (LVL 55 Paladine) hielten den dort wirkenden Kräften dennoch stand und so blieben alle Beteiligten unverletzt.
Während der Leichnam des Ermordeten noch für das Poesiealbum des Präsidenten der USA, Fidel Obama bin Castro Berlusconi Mercedes, in Pose gebracht und von einem professionellen Modefotographen abfotographiert wurde, u.a. auch Aktfotos (www.aktfotosbinladen.us, 15€ je Bild), übermittelte der schaute der Präsident der USA mit seinen angehörigen Ministern und seiner Saftschubse Ehefrau dem ganzen Geschehen vor dem heimischen 50-Zoll Fernseher aus zu.
Später wurde die Leiche zerstückelt und sollte mit dem Flugzeug nach New York transportiert werden, wo die Leichenteile quer über dem Ground Zero verteilt werden sollten. Jedoch kam der Hubschrauber ins Schwanken und verlor den blauen Sack (einmalig +10 Umweltschutz) über dem Meer (insgesamt -20 Umweltschutz). Wenigstens erreichten die Fotos das Poesiealbum des Präsidenten.

Mittlerweile wird spekuliert, ob das vorgehen richtig war, immerhin wurde ein Unbewaffneter hinterrücks erschossen. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg hat man den Angehörigen der deutschen NS-Maschinerie noch den Prozess gemacht, obwohl diese weitaus mehr Menschenleben (+6 000 000 Flächenschaden) auf dem Kerbholz hatten. Osama kommentierte dies mit: "Vergleicht unsere heutige moderne Kriegsführung nicht mit diesen barbarischen Zeiten. Außerdem stand Hitler nur auf der Seite des Dämons Ba'al (LVL 40 Dämonenfürst). Obama bin Laden hatte sich mit Satan (LVL 666 Dämonenkaiser) höchstpersönlich eingelassen. Solch ein vorgehen kann nicht unterschätzt und unbestraft bleiben. Menschlichkeit hat in diesen dämonischen Zeiten hier nichts zu suchen."

Anderweitig wird spekuliert, ob man wirklich Barack bin Laden exekutiert hat oder nicht doch einen seiner 70 Jungfrauen Zwillingsschwestern Zwillinge getötet wurde. Ein DNA-Abgleich mit einer Probe, die noch aus den 80ern des letzten Jahrhunderts stammte, als die USA Osambama noch ausbildete, bestätigte jedoch, dass es sich wohl um den echten handeln musste. Wobei auch argumentiert wird, dass man damals schon nur die DNA-Probe von einem Doppelgänger abgenommen hatte und der Terrorist hinter den Anschlägen vom 11. September, auch bekannt als George W. Bush Obama bin Samen, immernoch heimlich seinen Machenschaften hinterhergehen kann. Wir dürfen also gespannt bleiben, wie sich das Ganze im Verlauf dieses Jahrhunderts noch entwickelt.

Diesen Beitrag vermittelte Ihnen, mit freundlicher Unterstützung von ARD, ZDF, MDR, PRO7, CNN, NBC, ABC-WAFFEN, Nestle und anderen Propagandamedien Medien,

Tono

Dienstag, 8. März 2011

guttenberg'scher Facebook-Virus

http://www.sizlopedia.com/wp-content/uploads/facebook-virus.jpeg
Als ich vorgestern auf Facebook vorbeischaute, war ich erstaunt, wieviel mit mir auf einmal chatten wollten. Die Angebote, welche durch Klicken auf die Links in den Chatfenstern auftauchten, waren richtig verführerisch, weshalb ich natürlich gleich zugeschlagen habe.
Anderweitig klicke ich niemals (ICQ sei Dank) auf Nachrichten von Freunden die in englischer Sprache verfasst wurden. Bei ICQ gibt es dann immer Pornowerbung, worüber ich nicht ganz so unglücklich bin, dennoch unterlasse ich es lieber, da auch gern mal ein Virus oder Accounthacks dabei sind. Ich finde es etwas traurig, dass mindestens 15 Leute in meinem Bekanntenkreis auf die Links geklickt haben und jetzt wohl sich neue Account kreieren müssen oder den neuen Facebook-Virenscanner runterladen müssen.

Nun mehr zu den Eigenschaften des Virus: Das Virus späht die Daten des Nutzer aus und versucht sich dadurch wohl Vorteile zu verschaffen, welche das sind, ist noch unklar. Wissenschaftler spekulieren jedoch, dass der Virusentwickler entweder den nationalen Überwachungsdiensten der Welt Konkurrenz bieten will. Anderweitig wird auch in Erwägung gezogen, dass das Facebook-Unternehmen seinen Virenscanner unter all der Konkurrenz, die es im Internet schon gibt, einen kleinen Startboost geben will.
Meine persönliche Entdeckung zu dem Thema ist jedoch, dass das Virus zeitgleich mit der "Wir wollen Guttenberg wieder narf"-Bewegung auf Facebook auftrat. Ich denke, dass das Virus die Benutzerprofile ausnutzt, um den guttenberg'schen Charme zu verbreiten. Jeden Tag gibt es mindestens einen mehr, der meint, dass die Freihur ...äh.. der Freiherr doch ganze Arbeit geleistet hat, obwohl er ja eigentlich nichts gemacht hat. Die Bundeswehrreform verstaubte wohl schon seit einigen Jahrzehnten im Bundestagskammerkeller und Guttenberg hat sie wohl bei seinen Recherchen für seine Doktorarbeit entdeckt. Man könnte ja nachprüfen, inwieweit Inhalte der Reform mit Inhalten der Doktorarbeit übereinstimmen.
Nebenbei ist mir aufgefallen, dass man bei vielen Aussagen der Leute zum Thema Guttenberg einen sehr guten 1933-Vergleich herstellen kann. Viele Leute sagen ja, dass der Guttenberg sympatisch scheint und wohl auch tatkräftig. Ich glaube, dass hat man damals auch über Hitler gesagt. Wohl ist aber Guttenberg wenigstens kein gescheiterter Künstler, sondern nur ein gescheiterter Politiker, was wohl im dazu führen wird, dass Guttenberg bald Künstler wird. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Biographie, den Memoiren oder einem "Wie ich verteidigungsministerischer Dingsbums werde..."-Ratgeber? Verkauft sich vielleicht genauso gut wie "Mein Kampf". Ich halte danach mal Ausschau und werde euch statistisch auf dem laufenden halten.

Tono

Samstag, 26. Februar 2011

1000 Klicks

Der Februar ist eine kurzer, wettertechnisch unentschlossener Monat.

Declaration of the Independence of Cyperspace
Dennoch gibt es etwas zu feiern, während draußen alles einfriert und dann doch wieder schmilzt, nur um danach nochmal einzufrieren, hat mein Blog diesen Monat die 1000 Klicks überschritten. Diesen Monat haben die eifrigen Internetkapitalisten mich auch mit finanziellen Mitteln gesegnet. Von den 1000 Klicks gingen 25 zusätzlich an die geschaltete Werbung, was mir einen finanziellen Bonus von sage und schreibe 5,25€ eingebracht hat. Auch wenn ich noch keinen Zugriff auf das Geld habe, freue ich mich dennoch, dass ich so tatkräftig unterstützt werde.
Aber das war alles in meinem gottgegebenen Masterplan inbegriffen. Wie bei Herrn Guttenberg nach der Plagiatsaffäre, steigt meine Popularität, trotz meiner Rechtschreibfehler und Plagiate immer weiter. Ich habe mich bereits für den Titel "Freiherr" angemeldet. Bald wird man mich wohl nur noch mit "Freiherr von Unsinn" ansprechen.

Neben meinem medialen Erfolg freut es mich, Welemann begrüßen zu dürfen, der unter "Ich mag es" einige schöne Kommentare hinterlassen hat. Es wäre schön, wenn einige von euch Internetaktivisten der Marke "Kuscheln ist Rammeln, nur halt mit mehr Liebe und so" auch auf seinen Namen klicken würden, um auf seinen Test-Blog zu gelangen, derzeit tobt er sich an den geringen Möglichkeiten von Blogspot aus.
Und auch nebenbei zu erwähnen ist seine eigentliche Website, die ihr als "Motzblog" rechts unter "Ich mag es auch anderswo" finden könnt. Da sind auch noch einige andere interessante Internetmenschen mit ihren aktuellen Beiträgen anzutreffen. Auch sie haben sich zur Aufgabe gemacht, dass Internet, solange es noch sauber ist, mit hinterfotziger Wahrheit, medienunabhängiger Propaganda im eigenen Namen zu verschmutzen. Also, liebe Internetaktivisten, unterstützt meine Mitdiktatoren und klickt, klickt und lest auch ab und zu mal, was sie schreiben.


Bildquelle: http://images.computerwoche.de/images/computerwoche/bdb/1818433/890.jpg

Link zur Unabhängigkeitserklärung (zum Kopieren und Zusammenfalten (Papierfliegerbasteln)): http://goo.gl/6cP7s

Dienstag, 16. November 2010

Ein Hirngespinst, ...

... das ist es und mehr nicht.

http://pokerazor.de/pokerazor/grabbel/erwartungen.gif
Ich weiß, mir wird vieles vorgeworfen, angefangen von "Du bist manchmal nicht du selbst!" bis hin zu "Das ist aber auch nur Müll, was du da fabrizierst!". Leute sehen manchmal in mir etwas, das ich vielleicht manchmal bestrebe zu sein, doch das bin ich nicht, ich bin kein Künstler, kein Poet, kein Philosophen-Novize, ich bin ein Mensch, genau so, wie ich geboren wurde. Ich hatte selten wirklich Spaß im Leben, mit dem "Sein wie ich es wirklich bin.", das habe ich in der Grundschule gelernt. Immerhin wurde ich zwar gemocht, doch ich war für viele zu langweilig, zu "uncool", vorallem was die aufkommenden Gefühle für die weibliche Fraktion anging. Das ich meine erste kleine liebe bereits in der 2. Klasse hatte, lass ich im Detail außen vor, aber ich erinnere mich noch an sie, so wie sie war zumindest, und ich glaube, sie war auch der Grund, warum Frauen wahrscheinlich den größten Einfluss auf mein Leben haben, als die Natur selbst, abgesehen davon, dass die Natur genau diesen Einfluss erst ermöglicht hat.
Ich änderte mich dann in alle Richtungen ab, angefangen vom Pseudo-Deutschen, der Ausländer hasste, ohne zu wissen warum eigentlich, bis hin zum kiffenden Alternativen, der Punk-Rock mal gemocht hat. Nie war ich wirklich passend in einer der Rollen gewesen, weshalb ich mich entschied, etwas auszuprobieren: Ich werde etwas, was es noch nicht gibt, auch wenn ich es nicht vom Bauplan her bin, aber ich mache es einfach. Ich studierte meine Vergangenheit und die Möglichkeiten, die es sich zu entwickeln gab und so erschuf ich "Tono", wobei die Namensgebung einem Zufall überlassen war.
Die Merkmale des Charakters Tono sind die, dass er den Frauen zuhört, dass er versucht ein guter Kumpel zu sein, dass er jemand ist, mit dem man auch Spaß haben kann, dem man die geheimen Geheimnisse anvertraut, der spontan ist, kreativ, etwas poetisch und auch etwas verrückt. Bis heute bin ich Tono, auch wenn ich in der Zeit, die ich bereits in Leipzig verbringe, immerwieder diesen Charakter versucht habe abzuschütteln und einen neuen zu formen, der einfach nur Toni ist. Letztlich hat Tono gewonnen und das nur, weil er einfach zu lange vorhanden war.

Was ich in diesen Blog hier geschrieben habe, ist sozusagen das Tono in Person, wobei die Barriere die durch Gestik, Mimik und Sprache ausgelöst wird, gebrochen ist. Niemand hört, dass ich leicht stottere oder ab und zu Probleme habe, ein Wort zu finden, welches einfach ist. Niemand sieht, dass mein Oberkörper eine reine Deformation ist, niemand riecht, dass ich zwanzig oder vierzig Zigaretten am Tag rauche. Im Internet ist alles so flüssig, wie es der Zuschauer, der Zuhörer oder der Leser es haben will, also, wie du es willst. Genau deshalb habe ich mich für das Internet entschieden, um irgendetwas zu bewegen, weil der Alltag mir einfach ein Stein geworden ist, der nur darauf wartet, irgendwann wieder von jemandem in eine andere Richtung getreten zu werden.
Wenn es eine Möglichkeit gebe, den physikalischen Körper zu digitalisieren, dann wäre ich einer der Ersten, die das bereitwillig machen würden. Ich mache es nicht, weil ich dick bin oder zu dünn, nicht weil ich zu schlau oder zu dumm bin, nicht weil ich niemanden habe, der sich um mich sorgt oder der mich auch mal hasst, nein, ich mache es, weil ich hier nicht der sein kann, der ich meine zu sein, hier stotter ich, hier bekomme ich Kopfschmerzen, hier rauche ich, hier muss ich arbeiten, Wege laufen, Sackgassen ertragen, Termine einhalten, mein Leben planen, mein Leben neuplanen, hier muss ich einfach etwas machen und darf nichts tun.


Um zum Titel zurückzukommen: Ein Hirngespinst, das bin ich! Wen auch immer ihr in mir seht, der bin ich nicht, aber genau das seht ihr nicht ein, deshalb, wenn ich schon jemand sein muss, der ich nicht bin, dann bestimme ich das immernoch selbst.